Vertrag eingehen während beantragter Insolvenz | frag-einen.com
RechtsanwaltInsolvenzrecht18. März 2010

Vertrag eingehen während beantragter Insolvenz

Hallo, ich habe als Selbständiger kürzlich die Regelinsolvenz beantragt. Ich möchte weiter selbständig bleiben. Ich erziele aus der Tätigkeit angemessenes Arbeitseinkommen. Nun möchte ich mich zusätzlich einem Franchise System anschließen. Darüber bekomme ich Dienstleistungsaufträge zugeteilt. Im Gegenzug muss ich einen eine umsatzabhängige prozentuale, sowie eine feste monatliche Franchise Gebühr zahlen. Zudem muss ich, da ich die Einstiegsgebühr nicht sofort zahlen kann, diese im ersten Jahr auch ratenweise erbringen. Also gehe ich durch diesen Vertrag auch eine Verbindlichkeit ein. Kann es mir passieren, dass der Insolvenzverwalter die Einnahmen heranzieht, aber mir nicht erlaubt die daraus entstehenden vertragsgemäßen Verbindlichkeiten zu zahlen? Bzw. kann das Eingehen eines solchen Vertrages meine Insolvenz samt Restschuldbefreiuung generell gefährden? Leider eilt es sehr, so dass ich nicht abwarten kann bis ich einen Ins.Verwalter habe und diesen befragen kann.
D
Dr. Dr. Danjel-Philippe Newerla
· Bremerhaven
9. August 2009
Sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre Anfrage und das in eine Beratung gesetzte Vertrauen. Zu Ihrer Frage kann ich aufgrund Ihrer Angaben folgende kurze Auskunft erteilen. Es besteht für Personen, die selbständig tätig sind, grundsätzlich die Möglichkeit, die Regelin...
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